禅と吹 禅一如
Herzlich willkommen auf meiner
Shakuhachi-Seite. Mein Name ist Marcus Kirchner, mein Künstlername
ist Chikuma Yamatake 竹真山竹. "Chiku" bedeutet "Bambus", "ma"
bedeutet "Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Echtheit, Ernsthaftigkeit".
"Yama" bedeutet "Berg", "Take" ist "Bambus". Ich spiele seit 1993
Shakuhachi und beschäftige mich mit Japan, Zen-Meditation und
Atmung. Ich lebte einige Jahre in Japan (Anfang der 90er Jahre),
arbeite als Übersetzer und forsche und lerne täglich über die
japanische Sprache und Kultur. Hier interessieren mich besonders
die Musik und die Handwerkskünste. Dies ist eine private Website.
Keine kommerzielle Geschäftsseite. Gerne gebe ich Auskunft und
Beratung über die Shakuhachi und Japan und freue mich immer über
den Austausch mit anderen. Die Shakuhachi ist für mich ein
Werkzeug zur Meditation. Oft spiele ich sonntags im Zendo
Karlstadt (bei Würzburg) während der Zazen-Meditation Shakuhachi.
Sie sind herzlich willkommen Suizen live zu erleben (Link zum
Video - Suizen im Zendo Karlstadt - Ferner biete ich Shakuhachi-Unterricht an.
Shakuhachi Konzert
mit Kenji Endō
Klang als Weg – Ein Ton – ein Erwachen
Samstag, 28. März 2026, 19:00 Uhr
Eintritt:
10 Euro
Dauer
ca. 70–80 Minuten
(Programmänderungen vorbehalten)
Am
28. März um 19 Uhr ist Kenji Endō mit einem einmaligen
Solo-Programm im Siebold Museum zu erleben. Im Zentrum steht die
jinashi shakuhachi – eine seltene, ursprünglich gebaute
Bambusflöte, deren Innenraum u.a. nicht durch Lack künstlich
geglättet wird. Jeder Ton trägt dadurch den individuellen und
natürlichen Charakter des Bambus in sich: rau, vielschichtig und
lebendig.
Für Kenji Endō, der 18 jährig noch Techno komponierte, war
dieser ursprüngliche Flötenklang seines späteren Lehrers Okuda
eine Offenbarung. Fortan widmete er sich dieser naturbelassenen
Bambusflöte mit klassischen Honkyoku-Kompositionen – spirituell
geprägten Solostücken der Zen-Tradition. Leitmotiv seines Spiels
ist das Prinzip „Ichion jōbutsu“ – Erwachen in einem Ton: Nicht
Virtuosität steht im Vordergrund, sondern die Verdichtung von
Atem, Körper und Bewusstsein in einem einzigen Klangmoment.
Freuen Sie sich auf eine außergewöhnliche Begegnung!
Auf
dem Programm stehen u. a.:
Honshirabe
– radikale Schlichtheit und klangliche Tiefe
Tamuke
– Darbringung und Gedenken
Shōganken
Reibo – ein Schlüsselwerk der Tradition
Shika
no Tōne – das ferne Rufen der Hirsche
Tsuru
no Sugomori – poetische Klangmalerei eines Kranichpaares
Siebold-Museum
Würzburg
Frankfurter Straße 87,
D - 97082 Würzburg
Tel.
(+49) 0931 - 41 35 41
Fax (+49) 0931 - 7809469
E-Mail: sieboldgesellschaft (at) web (dot) de
Infos
auch unter:
www.shakuhachi.de
Marcus
Kirchner
japanshakuhachi@gmail.com
Am Samstag, den 28.3. gibt es einen
Shakuhachibauworkshop von 12 bis 17 Uhr in Gemünden a. Main mit
Endo Kenji aus Japan.
Es gibt noch Platz für 1 Teilnehmer (insgesamt 4 Teilnehmer).
Kosten: 220 Euro (inkl. Rohling).
Am Samstag Abend 28.3. findet ein Konzert in Würzburg
statt. Sonntag, den 29.3. gibt es Möglichkeiten für
Einzelunterricht.
Bitte telefonisch anmelden: 0178-1422438 oder per Email:
japanshakuhachi@gmail.com
Der Workshop am Sa. 28.3. ist ausgebucht.
Wegen der grossen Nachfrage bieten wir nun auch einen Workshop
am Freitag, den 27.3.2026 an.
Dafür sind noch Anmeldungen möglich.
Neujahrsgruß 2026
Liebe Shakuhachi-Freunde und Freundinnen, ich wünsche euch allen
einen guten Start ins neue Jahr – mit Gesundheit, Ruhe und
Zuversicht.
Wenn ich auf das letzte Jahr zurückblicke, merke ich: Es ging für
mich nicht nur um Unterricht und Musik, sondern ganz stark auch um
das, was hinter der Shakuhachi steht.
Um Atem, um Stille – und um die Frage: Was ist wirklich wichtig?
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FORSCHUNGSJAHR UND SHINGŪ (WAKAYAMA)
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Dieses Jahr war für mich auch ein echtes Forschungsjahr.
Ein besonderer Schwerpunkt war meine Shakuhachi-Forschung in
Shingū, Wakayama. Ich war im Juni dort – nicht als Tourist,
sondern ganz gezielt, um vor Ort weiter zu recherchieren:
zur Geschichte von Ozaki Shinryū, zur Überlieferung der alten
Meian-ji-Stücke, und zur Frage, wie diese Tradition konkret
weitergegeben wurde.
Und ich kann schon jetzt sagen: Es gibt viele neue
Erkenntnisse.Dinge, die ich vorher so nicht wusste, Details, die
plötzlich zusammenpassen – und auch Material, das ich in den
kommenden Monaten nach und nach aufarbeiten und mit euch teilen
werde.
Shingū ist für mich ein besonderer Ort, weil Ozaki Shinryū über 60
Stücke aus der alten Meian-ji-Tradition an Katsuura Shōzan
überliefert hat – und damit überhaupt erst möglich gemacht hat,
dass diese Komusō-Stücke bis heute erhalten geblieben sind.
Dieses Wissen ist nicht nur historisch interessant. Es verändert
auch, wie wir diese Musik heute hören, verstehen und weitergeben.
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KUMANO-KAIDŌ – DER PILGERWEG
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Ein weiterer wichtiger Moment war der Kumano-Kaidō, der Pilgerweg
in Wakayama.
Das war für mich nicht „spektakulär“, sondern still – und gerade
deshalb so gut.
Dort spürt man sehr deutlich, was Ma bedeutet: dieser Raum
zwischen den Dingen – und die Zeit dazwischen, die nicht leer ist,
sondern trägt.
Und man versteht, warum so viele Menschen diesen Weg gehen: wegen
der Tradition, wegen der Natur, und wegen der stillen Begegnungen
unterwegs.
Es ist ein Weg, der nachklingt – fast wie ein Ton, der nicht
sofort verschwindet …
Und genau diese Erfahrung – dieses langsamer werden, dieses
Hinhören – war für mich auch eine gute Vorbereitung auf das, was
mich kurz darauf in Shingū erwartet hat:
meine weitere Forschung zur Meian-ji-Tradition und zu Ozaki
Shinryū.
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AUSBLICK AUF 2026
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Ich freue mich sehr auf den Shakuhachi-Bau-Workshop mit Kenji Endō
im März in Berlin.
Wer einmal erlebt hat, wie eine Shakuhachi entsteht, der spielt
danach anders – bewusster, näher am Wesentlichen.
Und ganz wichtig:
Kenji Endō möchte im März auch nach Karlstadt kommen, um dort
ebenfalls einen Shakuhachi-Bau-Workshop anzubieten.
Es sind noch vier Plätze frei.
Bitte meldet euch jetzt schon an, damit wir gut planen können.
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WUNSCH FÜR DAS NEUE JAHR
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Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass unsere
Shakuhachi-Gemeinschaft weiter wächst – und dass wir neben Technik
und Repertoire auch die spirituelle Seite stärker leben.
Lasst uns suchen, was die Meister gesucht haben.
Im Atem. Im Klang. Und in der Stille.
Alles Gute für das neue Jahr.
Herzlich
Euer Chikuma.
Ankündigung - Shakuhachi Frühjahrstreffen 2024 - vom 15. bis
17. März (Shakuhachi Revival Frühjahr 2024)
Freitag, 15. März Anreise ca. 15- 16 Uhr
18 Uhr gemeinsames Abendessen
ab 19 Uhr Abendprogramm. Bericht über die Pilgerreise 2023 nach
Japan zu Shiku Yano, Hiroyuki Kodama und Atsuya Okuda.
Shakuhachi-Abend mit Konzert
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Samstag, 16. März 8 Uhr gemeinsames Frühstück
ab 9.30 Uhr Programm. Tamuke, Sanya, Kyorei. Wir denken an Shiku
Yano. Meditation.
Mittagessen
ab 15 Uhr Programm - Workshops - Möglichkeit Vorzuspielen, Bühne
für alle
18 Uhr Abendessen
ab 19 Uhr
Abendprogramm, Film --------------------- Sonntag,
17. März 8 Uhr gemeinsames Frühstück
ab 9.30 Uhr Programm.
Tamuke, Sanya, Kyorei. Wir denken an Shiku Yano. Meditation.
Mittagessen
15 Uhr Abreise --------------------- Es wird auch
wieder einen Shakuhachi Stand geben mit neuen Shakuhachi von
Shiku Yano und Zubehör.
Noten, Bücher, Rohlinge für den Shakuhachi Bau, Klangschalen
aus Japan
Übernachtungsmglichkeit im Zendo für 10,-- Euro/Nacht
(Matratze vorhanden) (2 Zimmer verfügbar) (ansonsten im
Zendo auf dem Teppich)
externes Zimmer: 25,- Euro (noch eines verfügbar).
Anmeldung bitte an japanshakuhachi@gmail.com oder
Telefon 0178-1422438
Teilnahmegebühr für 3 Tage (90,- Euro). tageweise
Teilnahme möglich: 30,- Euro/Tag
Pilgerreise November 2022
Im Sommer 2022 öffnete sich Japan wieder der Außenwelt und es war
seit langem wieder eine Pilgerreise nach Japan möglich. Leider
waren die Leute noch sehr ängstlich und reserviert. Einige freuten
sich aber und sahen in uns ein Licht am Ende eines langen dunklen
Tunnels (Orginalton Atsuya Okuda). Sie freuten sich sehr, dass
wieder Reisende und Shakuhachi-Pilger aus dem Ausland kamen.
Impressionen von der Pilgerreise und Bambusernte 2022.